
vergeben
Felicitas hat, durch die bei ihr starke bis sehr starke Ausprägung des Holloway Syndroms, einen extrem beschleunigten Stoffwechsel, der sie beinahe unverwundbar macht. Mittlerweile ist ihr bei einem Versuch, welcher das Entnehmen der Leber beinhaltete, diese sogar wieder vollständig nachgewachsen, auch wenn sie seitdem etwas verlangsamt funktioniert.
Von schweren Verletzungen bleiben zwar Narben übrig, allerdings keine allzu grossen und auffälligen.
Zudem ist sie gegen so gut wie jede Infektion immun, was sie dazu verdammt, die härtesten Tests über sich ergehen lassen zu müssen, welche sie von klein auf traumatisiert haben.
+ scharfsinnig
+ zielstrebig
- angriffslustig
- misstrauisch
- verschlossen
Felicitas lässt für gewöhnlich niemanden wissen, was sie wirklich denkt. Sie redet und lächelt wenig und leidet unter einem Trauma, dass sich durch Hass und Schlaflosigkeit auszeichnet, was sie in gewissen Fällen auch aggressiv und angriffslustig werden lässt.
Sie ist stur und zielorientiert und durchaus bereit Opfer für das zu bringen, was sie will. Allerdings zeichnet sie sich auch durch Loyalität gegenüber jenen aus, die ihr etwas bedeuten und Hilfe brauchen.
Felicitas wurde in Toronto, Kanada geboren. Zusammen mit ihrer 3 Jahre jüngeren Schwester hatte sie eine schöne Kindheit, obwohl schon früh einige seltsame Ereignisse zeigten, dass etwas mit ihr nicht ganz stimmte.
Das erste Ereignis geschah, als sie vom Wickeltisch fiel und sich ein Loch im Kopf holte. Dieses heilte allerdings, zum Erstaunen der Eltern, die sich schreckliche Vorwürfe deswegen machten, und des Arztes, unnatürlich schnell ab und hinterliess keine bleibenden Schäden.
Dies wiederholte sich mit anderen Verletzungen, bis die Ärzte zunehmend stutzig wurden und Experten hinzuzogen. Unter ihnen war auch ein Spezialist von der Anstalt Serenity Sanctuary, der schliesslich ein Syndrom an Felicitas feststellen konnte, welches sich Holloway Syndrome nannte und einen unnatürlich verstärkten Stoffwechsel, sowie ein Immunsystem mit sich trug, welche sie vor vielen Viren schützten, die andere Menschen schwer krankmachten.
Daraufhin meldete sich das Serenity Sanctuary persönlich bei den Eltern der kleinen, inzwischen 3-Jährigen Felicitas und boten ihnen an, sie bei sich aufzunehmen.
Die Eltern weigerten sich jedoch bis zu einem Jahr lang standhaft, ihre Tochter wegzugeben. Als sich dann aber das Syndrom immer stärker entwickelte und die Eltern sich zunehmend vor den ungewissen Folgen für ihre Tochter ängstigten, willigten sie schliesslich doch ein und trennten sich schweren Herzens von ihrer Tochter in der Hoffnung, dass sie bei den Ärzten besser aufgehoben wäre und diese Schlimmeres verhindern und das Syndrom vielleicht sogar einschränken oder heilen könnten.
Trotz des ziemlich regelmässigen Kontakts zu ihren Eltern und ihrer Schwester, fühlte sich Felicitas in der Anstalt von Anfang an nicht wohl und schottete sich zunehmend von den anderen ab. Mit der Zeit verstand sie, dass sie wohl nicht normal sein musste, kam aber recht schnell damit zurecht, indem sie versuchte, sich auf die Vorteile zu fokussieren, die ihre Abnormität mit sich brachte.
Jedoch litt sie sehr an dem wohl grössten Nachteil ihres Syndroms, und vor allem dessen Ausgeprägtheit: An den vielen Versuchen der Ärzte. Diese setzten ihr so schwer zu, dass sie ein Trauma entwickelte, welches sie nachts nicht mehr schlafen liess und sie zu hassen lehrte.
Sie versuchte über die Jahre hinweg mehrmals aus der Anstalt zu fliehen, was ihr einmal auch fast gelang, woraufhin die Sicherheitsmassnahmen verstärkt wurden und sie Felicitas unter Beobachtung stellten.
Trotzdem rebellierte sie weiter gegen die Ärzte und anderen Angestellten der Serenity Sanctuary, die nur Misstrauen und Hass von ihr ernteten, und demolierte alles und so viel sie konnte, was auch nur im Entferntesten mit den Forschungen der Ärzte zu tun hatte.
Aus Verzweiflung attackierte sie schliesslich während einem der Versuche auch den Arzt, der damals der Zuständige des Versuchs war und verletzte diesen, woraufhin sie bei jedem weiteren Versuch fixiert wurde, sodass sie sich kein Stück mehr bewegen konnte, was ihren psychischen Zustand nur verschlimmerte.
Zudem galt sie nun unter den anderen als aggressiv und viele mieden sie oder hatten gar Angst vor ihr.
Mittlerweile haben sich die täglichen Aggressionen von Felicitas gebessert. Sie hat eigesehen, dass sie so nicht weiterkommt und versucht nun herauszufinden, was die Ärzte mit ihr und den anderen Patienten vorhaben. Denn ob die Anderen sie für verrückt halten oder nicht: Etwas stinkt ihrer Meinung nach gewaltig an der Sache.