Das Sanctuary
Die Bewohner von Mercy Hills wissen nicht ganz sicher, worum es sich beim Serenity Sanctuary handelt. Die Bezeichnung ist recht vage, und von außen kann man kaum sehen, was darin vorgeht. Doch so ein großes Geheimnis ist es gar nicht; das Sanctuary informiert, direkt oder über Hausärzte im ganzen Land, gerne alle betroffenen und interessierten Eltern über die Möglichkeiten, die ihren Kindern hier geboten werden. Das Serenity Sanctuary ist eine Einrichtung für alle, die von einer der zehn Mutationen betroffen sind, die im Jahre 1975 über ganz Nordamerika verteilt zum ersten Mal auftauchten. Die Vorteile, sein Kind dem Sanctuary anzuvertrauen sind endlos, doch hier sind ein paar ausschlaggebende Punkte:1. Das Kind wird Tag und Nacht medizinisch umsorgt. Top Ärzte des Landes und extra auf die Mutiation spezialisierte Wissenschaftler arbeiten hier, und können die Patienten nicht nur ambulant behandeln, sondern arbeiten auch pausenlos an Wegen, diesen Mutation zu bewältigen.
2. Die Pflege und Betreuung wird von kompetenten Fachkräften durchgeführt, und ist perfekt auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder angepasst. Die Erziehung wird mit einer balancierten Mischung aus Strenge, Regeln, Freiheiten und Möglichkeiten durchgeführt, gerne gehen Betreuer auch auf die Wünsche und Vorschläge der Eltern ein.
3. Die Schulung der Kinder wird auf einem der höchsten Niveaus des Landes durchgeführt. Sie werden in allen Bereichen des Lebens, der Wissenschaft und der Kunst geschult, und erhalten außerdem gegebenenfalls besonderes Training, die Auswirkungen ihrer Mutation zu bewältigen. Es wird ihnen außerdem eine große Auswahl an Zusatzkursen und Freizeitaktivitäten angeboten, um ihren Horizont nach eigener Muße zu erweitern.
4. Die Zulassung ist komplett kostenfrei, und es ist Eltern jederzeit möglich, ihre Kinder zu besuchen oder gar wieder nach Hause zu holen.
Geschichte
Das Serenity Sanctuary wurde im Jahre 1970 unter dem Namen Serenity Laboratories in den Hügeln von Mercy Hills, Montana erbaut. Ein Team aus Wissenschaftlern, auf staatliche Anweisungen hin, entwickelte hier unter höchster Geheimhaltung einen Virus, der gezielt das Erbmaterial betroffener Bürger verändern sollte. Fast fünf Jahre später gelang ihnen der Durchbruch, und eine geplante Epidemie wurde unter die Menschen Nordamerikas gesetzt. Was für die Betroffenen und die konsultierten Ärzte wie eine besonders Hartnäckige Grippe schien, war wahrhaftig ein Experiment, das zu den Serenity Laboratories zurückzuführen war, doch da die Symptome sich nicht offensichtlich zu manifestieren schienen, knüpfte niemand diese Verbindung. Innerhalb des nächsten Jahres fand ein großer Umbau statt, und aus den Serenity Laboratories wurde das Serenity Sanctuary, das die Kinder, die plötzlich mit seltsamen Mutationen geboren wurde, aufnahm und nach ihren Bedürfnissen pflegte und aufzog. Seit zwanzig Jahren steht es nun auf dem bewaldeten Hügel, und hunderte Kinder werden hier erzogen und gelehrt, während im Keller die Wissenschaft Tag und Nacht daran arbeitet, diese Mutationen zu erforschen.Lage
Das Gelände des Serenity Sanctuary befindet sich im Südosten von der Kleinstadt Mercy Hills, nur knapp außerhalb der Stadt steht es auf dem höchsten der drei Hügel, von denen die Stadt umgeben ist. Folgt man der Faywood Road aus Mercy Hills heraus, findet man bald eine Ausfahrt, die zu Serpentinen den Hügel hinauf und direkt zum Sanctuary führt. Der gesamte Gipfel des Hügels ist größtenteils entwaldet und von einer hohen, weißen Mauer umgeben. Am Ende der einzigen Straße, die den Hügel hoch- und wieder hinabführt, ist ein großes Tor, hinter dem sich die Einfahrt zum Serenity Sanctuary befindet.
1. Administratives
1.1 Es wird niemand gezwungen, in das Serenity Sanctuary zu ziehen. Oftmals wird es jedoch von Hausärzten und Krankenhäusern empfohlen, da hier die Spezialisten für das Feld stationiert sind, und den Patienten das Leben mit der Mutation so einfach wie möglich gemacht werden kann. In manchen Fällen meldet sich auch das Serenity Sanctuary bei den Betroffenen, um diese über die Möglichkeiten zu informieren.1.2 Bevor der Registrierungsprozess beginnt, werden potenzielle Patienten von einem Spezialisten aus dem Sanctuary nochmal genau auf die Mutation und deren Ausprägung untersucht. Auch danach noch können sich die Erziehungsberechtigen entscheiden, ob sie ihr Kind im Sanctuary anmelden, wenn nicht lässt ihnen der Spezialist einige hilfreiche Tipps für den Umgang mit der Mutation da.
1.3 Patienten werden von ihren Erziehungsberechtigen im Sanctuary registriert, woraufhin ihnen eine Patientennummer zugeteilt wird. Da in jedem Jahr seit der Eröffnung etwa 100 neue Patienten im Sanctuary angemeldet werden, fallen die Patientennummern entsprechend aus: Patienten, die im ersten Jahr nach der Eröffnung des Sanctuarys registriert werden, also 1975, haben eine Nummer zwischen 0 und 99, im Jahr 1976 dann 100-199 und so fort.
1.4 Der Aufenthalt im Serenity Sanctuary ist für alle Patienten kostenfrei, was in Amerika eine Seltenheit ist, demnach aber auch besonders attraktiv für Eltern.
1.5 Für jeden Patienten muss es, um im Sanctuary einen Platz zu bekommen, eine von den Erziehungsberechtigen unterzeichnete Einwilligung geben, dass an ihnen Tests gemacht werden dürfen, um die Mutation zu untersuchen. (s. 2.1)
2. Medizinisches
2.1 Mit jedem Patient werden regelmäßige Tests gemacht, zum einen um die persönliche Mutation zu erforschen und gegebenenfalls den Patienten zu helfen, diese in den Griff zu bekommen, zum anderen um die Forschung des Sanctuarys voranzubringen. Dies sind jedoch selten invasiven Eingriffe, sondern gleichen lediglich einem normalen Arztbesuch, bei dem alle Vitalfunktionen getestet werden, und die Ärzte ein paar Fragen stellen. Ab und an gibt es auch Bluttests, MRTs und Röntgenbilder, sowie physische Tests die kaum vom Sportunterricht abweichen. Nur bei Patienten mit Holloway Syndrome und Steelskin Syndrome sind die Tests ab und an etwas härter, es wird jedoch sicher gestellt, dass die Patienten keinen Schmerz spüren bzw ihnen kein langfristiger Schaden zugefügt wird, und alles geht unter strengster medizinischer Aufsicht vonstatten.2.2 Für Patienten mit manchen Diagnosen werden extra Trainingsstunden angeboten. Patienten mit Herculean Musculosis bekommen von früh an extra Sensibilisierungstraining, in dem sie lernen, ihre Kraft richtig einzusetzen, zu ihrer eigenen Sicherheit und der ihrer Mitmenschen. Das Training ist bis zur elften Klasse Pflicht, und auch danach noch sehr empfohlen. Die Sensibilität der Patienten mit Hypersensory Syndrome kann gegebenenfalls ebenfalls trainiert werden. Bei mittlerer bis sehr starker Ausprägung bekommen die Patienten ab dem 13. Lebensjahr Wege und Tricks beigebracht, wie sie sich mit der konstanten Reizüberflutung auseinandersetzen, sodass sie irgendwann nicht mehr von den Elektroschocks abhängig sein müssen. Für Patienten mit Belleza, Mindreading Syndrome und auch einige Fälle von Thymopathy und Cerebral Enhancement wird optional ein Kurs rund um das Thema Sozialisierung angeboten. Dieser wurde eingeführt, nachdem die Absonderung einiger Patienten mit diesen Diagnosen beobachtet wurde, und beschäftigt sich mit Themen wie Rhetorik, Konversation, Selbstbewusstsein und Empathie.
3. Schulisches
3.1 Jeder Patient muss vor dem Eintritt in die nächst höhere Stufe (Preschool ab 4 Jahren, Primary School ab der 1. Klasse, Middle School ab der 5. Klasse und High School ab der 9. Klasse) eine Bescheinigung von den Ärzten erhalten haben, dass er mental sowie physisch entwickelt genug ist, um am Unterricht teilzunehmen. Es kommt nicht selten vor, dass manchen Schülern schon sehr viel früher oder erst sehr viel später die Erlaubnis erteilt wird. Bei manch einem ist die Mutation so weit ausgeprägt, dass sie niemals diese Erlaubnis bekommen. Um eine Ausbildung in Mercy Hills oder ein Studium im Serenity Sanctuary beginnen zu können, braucht man ebenfalls einen Attest, wobei dieser sehr viel schwieriger zu erhalten ist, und zusätzlich von den Lehrern zu unterzeichnen ist. Auszubildende müssen nämlich auch stabil genug sein, um allein tagsüber in der Stadt zurecht zu finden, und Studenten müssen nicht nur für das Themengebiet qualifiziert sein, sondern auch mit dem täglichen Arbeitspensum zurechtfinden können.3.2 Patienten mit allen Diagnosen werden gemeinsam unterrichtet, oftmals in jahrgangsübergreifenden Kursen. Ab der High School können die Schüler individuell wählen, welche Kurse sie belegen, und somit ihren eigenen Stundenplan zusammenstellen.
3.3 Bis zur achten Klasse belegen alle Schüler die acht Pflichtfächer.
3.4 Ab der 9. Klasse kann jeder Schüler sich aus den Pflichtfächern und einer zusätzlichen Liste an Wahlfächern einen Stundenplan aus 8-12 Kursen zusammenstellen.
3.5 Zusatzkurse finden außerhalb der Schule statt und sind nicht Pflicht. Jeder Kurs hat seine eigenen Zeiten und Altersbeschränkungen, aber es steht jedem Patienten am Sanctuary frei, Zusatzkurse zu belegen, ob er den Unterricht besucht oder nicht. In der Regel haben Schüler neben dem Unterricht und den Hausaufgaben Zeit für bis zu drei Zusatzkurse, für Patienten mit Anasomnia oder Cerebral Enhancement gelten natürlich andere Standards.
3.6 Sollten Absolventen einen Attest bekommen, um ein Studium oder eine Ausbildung in Mercy Hills zu beginnen, steht es ihnen frei, zu wählen. Die Auswahl der Studiengänge ist aufgrund der geringen Anzahl an Schülern beschränkt, doch die zu belegenden Programme bestehen aus 1-3 Seminaren und Vorlesungen am Tag, zu verschiedenen Aspekten und Themenbereichen. Das Kursangebot ändert sich teilweise von Semester zu Semester. Patienten, die lieber eine dreijährige Ausbildung anfangen müssen, bewerben sich über das Sanctuary bei dem Geschäft ihrer Wahl in Mercy Hills. Abhängig davon, ob das Geschäft Ausbildungsplätze anbietet, und inwiefern diese schon belegt sind, dürfen die Bewerber mit einer Zu- oder Absage rechnen.
4. Hausregeln
4.1 Patienten unter 18 Jahren ist es ohne Erlaubnis nicht gestattet, das Sanctuary-Gelände zu verlassen. Patienten über 18 steht es frei, tagsüber nach Mercy Hills zu fahren, wenn sie um Mitternacht wieder zurück im Sanctuary sind. Ausgenommen sind Patienten die aufgrund ihres Zustandes ein explizites ärztliches Ausgehverbot haben.4.2 Nachtruhe beginnt für Patienten bis 12 Jahren um 20 Uhr, für Patienten bis 18 Jahren um 22 Uhr. Zu dieser Uhrzeit haben sie sich in ihren Schlaftrakten zu befinden, jüngere Patienten werden von Betreuern beim Schlafengehen betreut.
4.3 Alle Außenanlagen dürfen zu jeder Zeit von allen Patienten benutzt werden, ab 22 Uhr wird jedoch um Rücksicht gebeten, was Lautstärke betrifft.
4.4 Nach dem Unterricht steht es den Patienten frei, sich in den Aufenthaltsräumen ihrer Altersklasse, der Bibliothek, ihrem Schlafsaal oder draußen aufzuhalten. Das Erdgeschoss und die zweite Etage sind zwar nicht verboten, es gibt dort jedoch nicht sonderlich viel zu machen.
4.5 Ohne die Begleitung eines Lehrers, Arztes oder Wissenschaftlers ist das Betreten des Kellergeschosses nicht gestattet.
4.6 Persönliche Besitztümer, die sich die Patienten selbst kaufen oder von Familienmitgleidern geschenkt bekommen, dürfen in soweit behalten werden, wie sie in den Schlafsaal des Patienten und dessen vorgesehene Möbel passen. Das Sanctuary stellt jedem Patienten eine Grundausstattung an Kleidung sowie Sanitärprodukten zur Verfügung, diese können jedoch jederzeit von den Erziehungsberechtigten der Patienten oder ihnen selbst jederzeit ersetzt werden.
4.7 Haustiere sind unter keinen Umständen im Sanctuary erlaubt.
Verstöße gegen die Regeln werden mit leichten Erziehungsmaßnahmen wie Hausarrest und Servicearbeitsstunden bestraft.
Angestellte
Zur Versorgung und Betreuung der Patienten im Serenity Sanctuary sind rund um die Uhr Angestellte im Gebäude. Mitarbeiter bekommen Wohnungen zu einem günstigen Mietpreis in Mercy Hills zur Verfügung gestellt, es steht ihnen jedoch frei, sich eine eigene Unterkunft in der Umgebung zu suchen. Außerdem können im Sanctuary im Schlaftrakt K individuelle Suites, die langfristig gemietet oder spontan für einzelne Nächte gebucht werden können.Stellen im Serenity Sanctuary
BetreuerBetreuer haben alltäglich mit den Patienten zu tun. Sie dienen als Aufsicht, Erzieher und Bezugspersonen der Kinder, und sind rund um die Uhr zur Stelle. Eine pädagogische Ausbildung ist Pflicht, und insbesondere Betreuer, die sich um die jüngeren Patienten kümmern, haben oftmals einen Psychologie-Hintergrund, um sich genau auf die Kinder und ihre Zustände einstellen zu können. Es ist möglich, sich für die Betreuung verschiedener Altersklassen einteilen zu lassen, um somit persönlich ein wenig Abwechslung zu haben, aber besonders die jüngeren Patienten brauchen beständige Bezugspersonen.
Betreuer ALTERSKLASSE 6-10: ~| ~ | ~ | ~ | ~ | ~
BETREUER ALTERSKLASSE 11-15: ~| ~ | ~ | ~ | ~ | ~
BETREUER ALTERSKLASSE 16-20: ~| ~ | ~ | ~ | ~ | ~
Lehrer
Die Lehrer am Serenity Sanctuary unterrichten, wie auch an jeder anderen Schule, die Patienten. Sie haben nur Grundwissen über die Diagnosen der Kinder, aber müssen sich auch gar nicht darum kümmern; im Unterricht ist in der Regel immer ein Betreuer anwesend. Sie lehren die verschiedenen Stufen in normalen Schulfächern, dabei unterrichten viele Lehrer zwei Fächer, manchmal sogar drei, lehren stufenübergreifend, oder arbeiten nebenbei als Dozenten für die angebotenen Studiengänge. Die Zusatzkurse werden ebenfalls von Lehrern geleitet, die entweder bereits eine Stelle im Sanctuary haben, oder extra für den Kurs engagiert werden.
LEHRER Primary School: ~| ~ | ~ | ~ | ~ | ~
LEHRER Middle School: ~| ~ | ~ | ~ | ~ | ~
LEHRER High School: ~| ~ | ~ | ~ | ~ | ~
Professoren: ~| ~ | ~ | ~ | ~ | ~
Leiter ZUsatzkurse: ~| ~ | ~ | ~ | ~ | ~
Ärzte
Die im Sanctuary angestellten Ärzte sind für das Wohlergehen und die Gesundheit der Patienten verantwortlich. Sie haben die Aufgabe, die Mutation und den Zustand der Patienten zu überwachen und entsprechend die besten Entscheidungen für sie zu treffen, unter anderem zu beurteilen, ob sie bereit sind, am Unterricht teilzuhaben, oder in der Verfassung, Ausflügen außerhalb des Sanctuary-Geländes beizuwohnen. Sie führen außerdem individuelle Tests mit den Patienten durch, um deren Entwicklung zu beurteilen, und können sowohl den Unterricht als auch das Sensibilisierungstraining beobachten. assistieren außerdem bei Tests und Proben, die von den Wissenschaftlern an den Patienten durchgeführt werden, helfen allerdings nicht bei der Forschung mit. Demnach sind
Wissenschaftler
Die Wissenschaftler haben am wenigsten Kontakt zu den Patienten im Sanctuary. Sie arbeiten im Keller des Gebäudes und machen nur gelegentlich Tests mit einzelnen Patienten. Obwohl die Wissenschaftler auf höchster Ebene mit wissenschaftlichen Daten und Forschungsexperimenten arbeiten, wissen nicht von ihnen von der staatlichen Mission, die Forschung über diese selbstkreierte Mutation für die Kreierung von Supermenschen zu nutzen. Alle, die nach 1975 dem Sanctuary beitraten, und demnach nicht an der Entwicklung des Viruses teilnahmen, haben keinen Schimmer davon, wofür sie arbeiten. Von allen Mitarbeitern, die bereits hier arbeiteten, als es noch Serenity Laboratories hieß, wissen die meisten jedoch Bescheid, und sind auch diejenigen, die die Forschungsergebnisse mit dem Ziel auswerten, die Mutationen weiter zu entwickeln und irgendwann zu einer zu verbinden.
Servicepersonal
Damit im Sanctuary alles gut läuft, sind im Hintergrund viele Helfer angestellt, die sich rund um die Uhr um den Service wie das Kochen oder die Instandhaltung des Gebäudes kümmern. Manche von ihnen haben direkten Kontakt mit den Patienten, andere sehen diese nur, wenn diese freiwillig helfen oder als Erziehungsmaßnahme dazu beordert wurden.
BibLiothekare: ~ | ~ | ~
Gärtner: ~ | ~ | ~
Verwaltung
Um den ganzen Papierkram kümmert sich die Verwaltung des Serenity Sanctuary. Sie bearbeiten die Bewerbungen, Registrierungen, Mitarbeiter und alles Rechtliche, um das sich so gekümmert werden muss. Sie setzen sich hauptsächlich mit Angestellten auseinander, sowie mit den Angehörigen der Patienten. In der Verwaltung haben nur die höchsten Tiere in der Managementabteilung, alles Wissenschaftler, einen Schimmer, worum es sich bei dem Sanctuary wirklich handelt.
Buchhaltung: ~ | ~ | ~ | ~ | ~ | ~
Personalabteilung: ~ | ~ | ~ | ~ | ~ | ~
Das Sanctuary hat nimmt eine weitläufige, umzäunte Fläche ein, der Garten und das Gebäude nehmen den gesamten abgeflachten Gipfel des Hügels ein, sodass hinter den hohen Zäunen, die das Grundstück vom Wald abgrenzen, sofort der Hang steil abgeht.

Erdgeschoss
Das Erdgeschoss beherbergt die Verwaltung des Sanctuary. Hier geschehen die Anmeldungen neuer Patienten, Absprachen mit Ärzten und jegliche administrative Aufgaben vom Organisieren des Lehrplans bis hin zur Bestellung der Lebensmittel für die Bewohner. Die Festsäle und das Theater werden auch nur zu besonderen Anlässen benutzt.

Im großen Schlafsaal schlafen alle Babies und Kleinkinder, und es sind immer ausgebildete Betreuer zugegen. In den Schlafsälen für die Altersklassen 5-8 schlafen immer zehn bis fünfzehn Kinder, die Schlafsäle für 9-12 teilen sich fünf oder sechs Kinder miteinander, und ab 13 bekommen sie dann Doppelzimmer. Zu jedem Schlafsaal gibt es zusätzlich ein Badezimmer mit Dusche. Bei den Zimmern für 0 bis 12-Jährige sind das Gemeinschaftsduschen, in den Zweierzimmern teilen sich beide Bewohner eine Dusche.
Der Schlaftrakt für die Betreuer sieht anders aus, hier gibt es, wie in einem Hotel, Einzelzimmer mit Bad, die langfristig oder auch nur für eine Nacht bezogen werden können.
In der zweiten Etage findet der Unterricht statt. Für jeden Kurs gibt es ein großes Klassenzimmer, in dem mehrere Klassenstufen gleichzeitig Platz finden können und somit jahrgangsübergreifend Unterricht gemacht werden kann. Ansonsten stehen drei große Vorlesungsräume sowie fünf kleine Klassenzimmer zur Verfügung.
In der dritten Etage können sich die Patienten in ihrer Freizeit aufhalten. Hier gibt es nach Alter eingeteilte Aufenthaltsräume, wo sie unter Aufsicht spielen und sich unterhalten können. Hier kann man auch lesen oder Hausaufgaben machen, aber wer dafür Ruhe vorzieht, geht lieber in die große Bibliothek. Die Außenplattform kann bis 15 mit Begleitung, ab 16 allein betreten werden.

Hier arbeiten die Wissenschaftler. Patienten haben ohne die Begleitung eines Mitarbeiters nicht die Erlaubnis, sich im Keller aufzuhalten. Hier können sie von Ärzten behandelt werden, unterziehen sich Tests oder bekommen besonderes Sensibilisierungstraining.
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