
Frei
Die Optik von Beatrice zu beschreiben ist für die meisten Leute recht simpel: Wunderschön, einnehmend, nicht von dieser Welt. Dadurch wird jedoch meist extremes Verhalten ausgelöst. So wurde sie seit ihrer Kindheit von ihren Mitmenschen angehimmelt, die ihre Zuneigung gewinnen wollten, oder sogar so gehasst, dass man sie aus den banalsten Gründen mobbte.
+ Respektvoll
+ Organisiert
- Konfliktscheu
- Schüchtern
- Misstrauisch
Obwohl Beatrice sich stets bemüht hatte Freundinnen zu finden, ist ihr dies nie wirklich gelungen, weshalb sie sich oft sehr einsam fühlte und sich zurückzog. Dennoch tritt sie ihren Menschen stets freundlich und höflich gegenüber auf, aus Angst, dass sie aus irgendeinem Grund einen Konflikt beginnen könnte und sie wieder alleine ist. Jedoch gewinnt sie, je länger sie im Sanctuary ist, mehr und mehr Selbstbewusstsein und ein fröhliches Gemüt.
So wuchs Beatrice mehr als Puppe auf statt als ein richtiges Kind. Spielen durfte sie in den seltensten Fällen draußen, weil ihre Eltern fürchteten, dass ihr kleiner Star entführt werden könnte – gab es schließlich nicht nur positive Resonanz auf ihr makelloses Äußere. Fotoshootings für Katalogmode und Schönheitswettbewerbe bildeten einen Großteil ihrer Kindheit, die sich für sie stets sehr einsam anfühlte. Ihre Eltern sahen nur Profit in ihr, ihre älteren Geschwister waren eifersüchtig darauf, dass sie stets im Schatten Beatrice standen und andere Menschen benahmen sich ihr gegenüber immer irgendwie eigenartig.
So wurde sie in älteren Jahren, mit vierzehn lief sie das erste Mal auf einem Laufsteg, von den anderen Models beneidet, beleidigt und gehasst. Aus diesem Grund wurde sie auch meist von Anfang an ausgeschlossen, auch wenn sie sich bemühte Freundinnen zu finden. Manchmal kam es aber auch vor, dass die andere Person Bea in allem zustimmte und nachplapperte um ihr zu gefallen – was ihr jedoch überhaupt nicht gefiel. Alles was sie sich je wünschte war, dass Leute sie normal behandelten.
Nach dem sie durch Zufall vor knapp einem halben Jahr vom Serenity Sanctuary erfahren hat, ihre Mutter hatte stets wichtige Post und der gleichen bearbeitet, kontaktierte sie diese Einrichtung, welche wohl schon seit Jahren versuchten Kontakt zu Beatrice herzustellen. Gegen den Willen ihrer Eltern begab sie sich schließlich in das abgeschottete Örtchen Mercy Hills und verliebte sich so gleich in die Landschaft und die Ruhe, die sie hier hat. Zwar empfand sie die „Diagnose“ als eigenartig, doch beruhigte sie es gleichzeitig auch irgendwie. Schließlich konnte man eine Krankheit ja heilen und die Hoffnung auf ein normales Leben gab ihrer gedrückten Stimmung wieder ein wenig Frohsinn zurück. Auch die Tatsache, dass Bea hier nun endlich Freunde gefunden hatte, holte sie aus dem immer dunkler werdenden Loch zurück.