Patient #1205
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Benjamin wilson
21. Dezember 1984
anasomnia
● ● ◐ ○ ○
6. Klasse
Mason cook

Frei

Benjamin ist auch so schon ein sehr energiereicher Junge, aber durch die Anasomnia hat er natürlich nochmal deutlich mehr Zeit, um das auch nach außen zu tragen. Er braucht bis zu 2 Stunden Cerebralschlaf pro Nacht, was ihn dazu bringt, dass er insgesamt maximal dreieinhalb bis vier Stunden schlafen muss.

+ energiegeladen
+ freundlich
+ charmant

- übereifrig
- laut

- unehrlich

Bennys Elan und Lebensenergie färben leicht auf andere ab und wenn er gute Laune hat, ist diese dermaßen ansteckend, dass kaum einer widerstehen kann, sich nicht von ihm in einen tollen und erlebnisreichen Tag mitreißen zu lassen. Das einzige Problem ist nur, dass er es bei Zeiten ein wenig übertreibt und deutlich zu viel will.

Benjamin wurde am 21. Dezember 1984 als der Sohn von Michelle Reedman und Matthew Wilson geboren und erfuhr eine liebevolle Behandlung seitens seiner Eltern. Die ersten Jahre seines Lebens lebte er in einer kleinen Zweizimmerwohnung in der Salinger Street und er war schon als kleines Kind stets quietschfidel und gut gelaunt. Sein Vater unternahm besonders oft und besonders gern Dinge mit dem kleinen Benny, welcher unglaublich viel Liebe seitens dessen erfuhr. Matthew brachte ihm Laufen und Sprechen bei, las ihm abends vor und verbrachte jede freie Minute mit ihm, weshalb sein Vater in Bennys Kopf als extrem prägende Beziehungsperson abgespeichert wurde.

Mit zwei Jahren, daran kann benny selbst sich nicht erinnern, denn er war noch zu jung, erhielt er die Diagnose von einem Arzt, welcher seinen Eltern direkt riet, ihn zum Serenity Sanctuary zu bringen, jedoch entstand dadurch einiges an Unruhen in der kleinen Familie, die Benny selbst damals nicht verstand, genausowenig konnte er verstehen, was geschah, als seine Mutter Michelle mit ihm gemeinsam seinen Vater verließ und ihn in das Sanctuary brachte. Wäre Benny damals nur wenige Jahre älter gewesen, hätte er sich wohl dagegen aussprechen oder zumindest aktiv an seinen Vater erinnern können, doch so wuchs er in dem Glauben auf, dass seine Eltern ihn gemeinsam abgegeben hatten.

In der Schule stellte er sich immer mehr als gut an und er nutzte seine unglaubliche Fähigkeit, gute Laune zu verbreiten, schnell dazu, Freunde zu finden. Schnell vergaß und verdrängte er die anfängliche Enttäuschung über die Tatsache, dass seine Eltern ihn abgegeben hatten und führte ein unschuldiges Leben im Sanctuary. Ob er in Zukunft seine Eltern wiedersehen wird ist in der Zwischenzeit komplett aus seinem Aufmerksamkeitsbereich gerückt.