
vergeben
Forrest ist schon seit ihrem Kindheitsalter bewusst, dass sie anders ist. Anfangs wusste sie das jedoch nicht zu deuten. Sie liest einen Menschen wie ein Buch. Anhand der Mimik und Gestik sieht sie sofort, ob sich jemand in ihrer Nähe gut oder schlecht fühlt, ohne es beeinflussen zu können. Manchmal ist es für sie Recht anstrengend, jedoch betrachtet sie ihre Diagnose als ein Geschenk und nicht als eine Krankheit.
+ feinfühlig
+ kreativ
- introvertiert
- impulsiv
- verträumt
Auch wenn es nicht viele Menschen gibt, die aufgrund ihrer Fähigkeit mit Forrest befreundet sein wollen, da sie aufgrund ihrer Diagnose in den meisten Leuten in ihrer Umgebung unbehagen auslöst. Jedoch versucht sie es den Leuten immer Recht zu machen. Sie sagt immer ihre Meinung, auch wenn sie dabei den ein oder anderen vor den Kopf stoßen könnte. Forrest erwartet das natürlich auch von ihrem Gegenüber. Ehrlichkeit ist ihr immerhin sehr wichtig. Sie glaubt stehts an das Gute im Menschen und verteilt deshalb auch hin und wieder mal 2. Chancen. Soetwas wie groß nachdenken gibt es für sie nicht, da sie meist aus dem Bauch heraus handelt und auch wenn sie weiß, dass es vielleicht nicht immer die richtige Entscheidung ist, bereut sie nie etwas das sie getan hat.
Forrest Fallon Finch wurde am 04. August des Jahres 1979 in einer kühlen Sommernacht in Mercy Hills geboren. Sie ist das erste und einzige Kind von Steven und Laura (geb.Carrington) Finch. Neben ihren Eltern zählt sie noch ihre Tante Irene Finch, welche für sie immer wie eine zweite Mutter war. Das kleine Mädchen hatte eine ziemlich unbeschwerte Kindheit, da sie von ihren Eltern geliebt wurde und sih immer geborgen und sicher gefühlt hat. Das änderte sich jedoch, als ihre Eltern sie zu einem Arzt brachten und bei ihr das Mindreading Syndrome diagnostiziert wurde als sie 10 Jahre alt war. Ihre Mutter hatte sich danach die ersten Wochen komplett von ihr abgewendet bis sie sich dann schließlich dazu entschieden hatte, die Familie von einem auf den anderen Tag einfach ohne ein Wort zu sagen verlassen hat. Das ihr die Sache mit der Diagnose nicht schon genug zugesetzt hatte, war ihrer Mutter anscheinend egal. Forrest hatte sich anfangs von allen Leuten abgeschottet, was aber auch nicht sonderlich schwer für sie war, da sie mit ihrem Umzug ins Sanctuary beschäftigt war. Dort hatte sie wenigstens regelmäßig besucht von ihrer Tante und ihrem Vater empfangen. Diese beiden waren es auch, welche Forrest schließlich davon überzeugten, dass sie kein Freak war, sondern dass genau das was sie so besonders machte ein Geschenk war auf das sie stolz sein konnte. Nachdem ihre eigene Familie sie davon überzeugte, hatte sie es deutlich leichter im Sanctuary, da sie sich nicht mehr vor den anderen fürchtete, sondern sie eher als Gleichgesinnte betrachtete, die wussten was sie durchmachte, auch wenn sie nicht dieselbe Diagnose teilten wie sie. Innerhalb dieser Mauern fiel es ihr leichter Freunde zu finden, als die vergangenen Freundschaften von außerhalb afrecht zu erhalten. Die meisten ihrer Freunde sah sie seitdem nicht mehr und beide Fraktionen entwickelten sich weiter und entfernten sich deshalb auch voneinander. Sie hatte vor einem Jahr von ihren Ärzten das Okay bekommen, um endlich wieder auf die High School zu gehen, auf welcher sie momentan die 10. Klasse besucht. Dort hält sie sich jedoch außerhalb des Unterrichts nicht gerne in großen Gruppen auf, da sie ihre Mutation nunmal nicht ausschalten kann. Sie genießt ihre Zeit außerhalb des Unterrichts lieber mit einem guten Buch in das sie sich stürzen kann. Da sie selbst auch nicht viele Freunde hat, die nicht selbst im Sanctuary sind, verbringt sie auch nicht sonderlich viel Zeit außerhalb dieser Mauern, es sei denn sie geht zur Schule. Ab und an macht sie eine Außnahme um sich ein Stück Pizza bei Valentino's zu besorgen. Nach ihrem Abschluss würde Forrest gerne ein Medizinstudium absolvieren oder Biochemie, damit sie die Grundlagen ihrer Diagnose weiter ins Detail erforschen kann oder vielleicht, für andere die damit nicht leben wollen, sogar heilen.